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Grundlegende Feststellungen
Das "Tschernobyl
der Wall Street" hat einen GAU in der Geldwirtschaft ausgelöst,
der zur Weltwirtschaftskrise angewachsen ist.
Grundlegende Wirtschaftsfragen sind plötzlich brandaktuell und
nur wenige kennen sich wirklich aus.
Fachbegriffe tauchen auf, die zuvor nicht allgemein
bekannt waren, und einiges über die Ursachen der Krise ableiten lassen.
Liquidität, Hedgefonds, Realwirtschaft, Geldindustrie, Derivate, Swaps,
Bullenmarkt, usw.
Die Begriffe Realwirtschaft und Geldindustrie
zeigen deutlich, dass einiges falsch läuft.
Das Wort Realwirtschaft lässt an Irrealwirtschaft oder Scheinwirtschaft denken, und damit
ist die bestehende Finanzwirtschaft exakt definiert und gleichzeitig
demaskiert.
Auch die Bezeichnung Geldindustrie zeigt deutlich Fehler in unserer
bestehenden Geldrechtsverfassung auf. Das Wort Geldindustrie
vermittelt den Eindruck Geld sei eine Ware mit Eigenwert. Genau das
ist aber der Systemfehler, Geld hat keinen Eigenwert,
es ist keine Ware. Geld ist eine öffentlich rechtliche "Einrichtung",
vor über 2000 Jahren erfunden, um das Wirtschaften zu erleichtern.
Geld hat die Funktion, Leistungen und Werte zu tauschen,
zu speichern und transportieren zu können.
Nicht die Habgier von Bankern, Managern und Geldanlegern ist
schuld an der Finanzkrise, es sind die "Spielregeln" der Handhabung, das Geldrecht.
Menschen die über sehr viel Geld verfügen, können ganz legal, auf Kosten aller arbeitenden
Menschen, Geld manipulieren und die Weltwirtschaft ruinieren.
Istzustand
Unsere moderne
Wirtschaft funktioniert nur mit Geld, sie ist davon existentiell
abhängig.
Die Weltwirtschaft ist im "Würgegriff" der Geldwirtschaft.
Geld wird als Ware betrachtet und als solche ist es Privatbesitz.
Jeder kann sein Geld zurückhalten und es der Wirtschaft
entziehen.
Aus Geld wird Geld gemacht, Geld "vermehrt sich"
auf Kosten aller Arbeitenden.
Die Reichen werden immer reicher und Armut nimmt zu.
Ziel des Wirtschaftens ist die maximale Rendite.
Zinsen halten das Geld im Umlauf.
Die vorhandene Geldmenge stimmt meist nicht mit dem
aktuellen Wirtschaftsvolumen überein.
Von der Geldwirtschaft wird jedem Arbeitenden eine große Menge seines
Arbeitsertrages weggenommen.
Einen großer Teil der Steuereinnahmen verwenden Staaten für den Schuldendienst.
Fast alle Staaten sind bei der Geldwirtschaft verschuldet.
Im Kaufpreis jeder Ware und jeder Dienstleistung sind Kosten für Zinsrückzahlungen
versteckt.
Arbeitsloses Einkommen ist legal.
Sollzustand
Recht auf vollen Arbeitsertrag ist garantiert.
Arbeitsloses Einkommen ist unmöglich.
Geld hat keinen Eigenwert, es ist Tauschmittel (Gutschrift) für Dienstleistungen
und Produkte.
Für die Wirtschaft ist immer genug Geld vorhanden. Geldmenge wird
dem Wirtschaftsvolumen konsequent angepasst.
Zurückhalten von Geld ist sehr kostspielig und dadurch unattraktiv.
Gespartes Geld ist als "Spareinlage" bei den Geschäftsbanken,
diese stellen es der Wirtschaft "günstig" zur Verfügung.
notwendige Korrekturen
Geldmenge an Wirtschaftsvolumen anpassen
Umlauf des Geldes sichern
Mag. Helmuth Anton Hickmann
7. 11. 2008
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